Altbau-Elloks und Altbau-ET in der BD München - Hbf und Bw Hbf

Zunächst einige für diesen Themenblock wichtige Begriffsfestlegungen:
1. Als Altbau-Elloks bzw. Altbau-ET werden in der Bundesbahnzeit Baureihen mit einem Konstruktionsjahr vor 1945 bezeichnet.
2. Die Ausdehnung der jeweils betrachteten Bundesbahn-Direktion bezieht sich immer auf das Streckennetz vor der Neuordnung der Mittelinstanzen in den Jahren 1971 - 76, auch wenn die Mehrzahl der Aufnahmen aus der Zeit danach stammt.

Die BD München war stets DIE Altbau-Ellok Direktion schlechthin. Das war historisch bedingt, bestand doch in Bayern (neben Mitteldeutschland und Schlesien) auch schon vor dem Krieg ein größeres Netz von elektrisch betriebenen Strecken, das sich von München aus sternförmig ausbreitete und kontinuierlich weiter ausgebaut wurde. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass zu Beginn des in der Bundesbahnzeit betrachteten Zeitraums ab Mitte der 60er Jahre noch unglaublich viele verschiedene Altbau-Ellok Baureihen im Bereich der BD München anzutreffen waren: E04, E16, E17, E18, E19, E32, E32.1, E44, E44.5, E60, E69, E75, E91, E91.9, E94 und E94.2. Da fehlten nur die E52 und E63; aber auch die kamen regelmäßig nach München, war doch das AW Freimann zuständig für die Unterhaltung sämtlicher Altbau-Elloks der DB.

Bei den Altbau-ET war die große Zeit allerdings bereits schon weitgehend vorbei. Neben dem allgegenwärtigen "Gläsernen Zug" ET91 waren nur noch die Uralt-Triebwagen der Baureihen ET85 und ET90 im Einsatz. Als besonderes Schmankerl kam dazu noch der "Versuchs-ET" der VersA München, ex ET11.

Das Altbau-Ellok Eldorado in der BD München hatte mich schon frühzeitig in seinen Bann gezogen. Selbst in einer Zeit, als es anderswo noch kräftig dampfte, wurde jede Gelegenheit genutzt, um hier Jagd auf die Veteranen der E-Traktion zu machen. Ab Mitte der 70er Jahre war ich dann aus beruflichen Gründen sehr häufig in München und Umgebung; und wenn der dienstliche Teil beendet war, blieb oft noch Zeit fürs Hobby. Auf diese Weise sind im Laufe der Zeit so viele Bilder zusammen gekommen, dass eine Aufteilung auf mehrere Galerien (mit bis hierhin identischem Einleitungstext) sinnvoll erscheint:

Die Bilder in dieser Galerie sind aufgeteilt nach Betriebsaufnahmen aus dem Hauptbahnhof einerseits und dem Bw München Hbf incl. Bw-Zufahrten anderseits; innerhalb der beiden Kapitel sind die Bilder jeweils chronologisch angeordnet.

München Hauptbahnhof
München Hauptbahnhof

01

Bei meinem ersten Besuch des Münchener Hauptbahnhofs am 25.07.65 stand mir nur eine einfache Knipskiste, eine Kodak Instamatic zur Verfügung. Das einzige brauchbare Foto einer Altbau-Ellok zeigt die Augsburger E17 05 vor der großen Bahnhofshalle. Mit den heutigen Möglichkeiten der elektronischen Bildbearbeitung konnte aus dem dürftigen Originaldia aber immerhin noch ein ansehnliches Monitorbild erzeugt werden.

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02

Beim nächsten Mal besaß ich schon eine einfache Kleinbild-Kamera, die bei guten Lichtverhältnissen auch ganz ordentliche Ergebnisse lieferte. Am 01.09.67, einem herrlichen Spätsommertag, war diese Voraussetzung gegeben, als E04 19 vom Bw München Hbf auf den Film gebannt wurde. Die Zugleistung wurde damals leider nicht notiert und ist nachträglich auch nicht mehr herauszufinden.

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03

Die Freilassinger E18 17 steht hier bereit, um den Schnellzug D1204 "Glückauf" nach Freilassing zu übernehmen; jetzt muss nur noch ein Rangierer zum Ankuppeln kommen. München Hbf, 01.09.67.

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04

Quasi im Blockabstand erreichten im Sommerfahrplan 1967 zwei E19-bespannte Züge den Münchener Hbf; D384 um 15:30 Uhr und D258 um 15:38 Uhr.
E19 01 (NüH) hatte vmtl. den D258 nach München gebracht, und muss nun, nachdem der Reisezugwagenpark abgezogen wurde, noch den Postwagen in die Abstellgruppe an der Donnersbergerbrücke schieben.
Der andere Zug kam übrigens mit E19 12, also der Siemens Variante, zu sehen in der Galerie E19 - Die Nürnberger Edelhirsche, Bild 3.

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05

Anschließend ging es in den Starnberger Flügelbahnhof, wo zunächst die Augsburger E17 122 anfängerhaft "saugend" ins Bild gesetzt wurde. Das erschwert eine rückwirkende Bestimmung der möglichen Zugleistung, für die zeitlich der P1724 in Frage käme. Dafür spräche auch eine Abfahrt im Starnberger Fbf. Vielleicht war es aber auch nur ein Abstellzug nach Pasing. München Hbf, 01.09.67.

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06

Ebenfalls im Starnberger Flügelbahnhof entstand kurz darauf die Aufnahme der Garmischer E44 094G neben der damals noch im Bw München Hbf beheimateten E10 343. Bei der E44 steht das hochgestellte G für die Ausrüstung der Lok mit Wendezugsteuerung (geschobene Züge). Zur E10 343 ist zu bemerken, dass die Lok am 05.01.71 einen schweren Unfall in München Pasing erlitt und beim Wiederaufbau einen komplett neuen Kasten mit Verschleißpufferbohle erhielt - siehe Bauart-unterschiede BR 110, Bild L61.

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07

In der tiefstehenden Spätnachmittagssonne des 01.09.67 präsentierte sich dann noch E16 09 vom Bw Freilassing von ihrer schönsten Seite, nämlich der mit dem Buchli-Antrieb. Am Haken hatte sie den Leerzug aus TEE22 "Rheinpfeil", der von der E16 ins Wagenwerk nach München Pasing zu befördern war.

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08

Am nächsten Tag, dem 02.09.67, war das Wetter (zunächst) noch nicht so gut wie am Vortag. Aber eine grüne E18 blieb natürlich nicht unfotografiert, auch wenn die schönen alten Lampen der E18 055 (Frl) bereits durch die hässlichen Stilaugen ersetzt sind. Der Silberling hinter der Lok deutet auf einen Eilzug in Richtung Freilassing hin.

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09

Weniger als ein Jahr später trägt dieselbe E18 bereits die neue Nummer 118 055-3, vor allem aber eine blaue Farbgebung, auch in schwarz/weiß erkennbar an dem weißen Zierstreifen in Höhe der Rahmenoberkante. Am 23.06.68 trifft sie auf ihre modernste Schwester unter den DB-Schnellzugloks, die 103 004 vom Bw München Hbf. Während die 103 einen F-Zug übernimmt, hat die alte Dame aus Freilassing den schweren D404 am Haken.

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10

Zum Glück waren am 23.06.68 noch längst nicht alle Nicht-Dampfloks umgezeichnet. Besonders gut machte sich die alte Nummer bei den E44 mit dem hochgestellten G (=geschobener Zug / Wendezugsteuerung), von denen ich hier eine weitere mit der E44 086G vom Bw Rosenheim vor die Kamera bekam. Im Abstellverkehr zwischen dem Hbf und Pasing wurde die Wendezugsteuerung natürlich nicht benötigt.

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11

Aber ausgerechnet das älteste Schätzchen, das mir an diesem Tag vor die Kamera kam, trägt bereits eine neue Nummer: Nun gut, Hauptsache Betriebsaufnahme von 132 104 (ex E32 30, MüH), die gerade mit dem Leerzug aus D248 den Hauptbahnhof in Richtung Pasing verlässt.
Die "Schnellfahr-E32" der Unterbaureihe E32.1 entstand 1936 durch eine Änderung der Getriebeübersetzung, die eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit von 75 auf 90 km/h ermöglichte.

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12

Die Augsburger E17 waren im Sommer 1968 ausnahmslos noch mit alter Nummer unterwegs. E17 116 besitzt sogar noch die originalen Zeiß-Scheinwerfer. Am 23.06.68 hat sie die Aufgabe, den Leerzug Lr11093 nach Pasing zu bringen.
Man beachte auch die bis in den Weichenbereich reichende Bahnsteigverlängerung mittels Holzbohlen auf Höhe Schienenoberkante.

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13

Natürlich, auch E75 09 ist bereits umgezeichnet in 175 009-0. Die Ingolstädter Maschine gehört zu den drei E75, die 1960/61 einer Generalüberholung unterzogen wurden (E75 09, 55 und 69) und danach mit einer neugestalteten Front einen gewissen Exoten-Status innerhalb der Baureihe besaßen. Nachdem sie einen Zug im Hbf bereitgestellt hat, kurbelt sie am Starnberger Fbf durch das Gleisvorfeld.
Diese Maschine ist übrigens nicht identisch mit der späteren Museumslok E75 09. Letztere ist nämlich in Wahrheit die E75 59, die nur aus lokalpatriotischen Gründen die bajuwarische Nummer E75 09 erhielt.

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14

Großmutter trifft Urenkel. Drei Generationen Lokbau liegen zwischen 103 003 und E32 16, beide vom Bw München Hbf. Während die Prototyp E03 an einen kurzen F-Zug in der Haupthalle fährt, hat die E32 einen langen Leerwagenzug nach Pasing zu bringen.

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15

Für die ausfahrende E32 16, Gott sei Dank noch mit alter Nummer, wurde eine Position am äüßersten Ende des längsten Bahnsteigs am Rande des Holzkirchener Flügelbahnhofs aufgesucht. Aber leider war die alte Dame schneller als der junge Fotograf, und so kamen nicht alle Wagen des Leerparks aus dem D504 aufs Bild.

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16

E17 122 (Aug) besitzt zwar zwei modernisierte Stromabnehmer des Typs SBS10/54 mit Dozler-Wippe, hatte aber trotzdem beide Pantographen am Fahrdraht. Macht der Gewohnheit? Den Fotografen störte es nicht, im Gegenteil, und er freute sich darüber hinaus über die komplette Bestückung mit alten Lampen. E555 in München Hbf, 23.06.68.

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17

Das wär's gewesen: E44 vor TEE22 "Rheinpfeil". Aber natürlich ist es nur der Leerzug aus eben diesem berühmten Fernzug, vor dem sich die Augsburger E44 036 nützlich machte.

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18

Eine gemischte Stromabnehmer-Bestückung wies E17 07 am 23.06.68 auf: Vorne ein SBS10 (mit Rillenisolatoren), und hinten ein SBS10-Reko mit Doppelschleifleisten-Wippe. Sehr schön auch die Ausrüstung mit drei alten Lampen.
Vor E553 wartet der alte Heuler auf die Abfahrt ins heimatliche Augsburg.

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19

Am nächsten Tag, dem 24.06.68, entstanden nur wenige Aufnahmen im Münchener Hauptbahnhof. Eines davon zeigt eine weitere E32 mit alter Nummer, E32 12 (MüH), die hier durch das Bahnhofsvorfeld kreuzt. Wie die meisten E32 besitzt auch diese eine sehenswerte Lampenbestückung.

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20

Eine "echte" E18 Doppeltraktion war schon etwas Besonderes! Obwohl, korrekt heißt es natürlich Vorspann, in diesem Fall wahrscheinlich ein Leervorspann, da der leichte Personenzug sicher auch von einer E18 allein geschafft worden wäre.
118 010 + 118 014 (beide Frl) bei der Ausfahrt mit P2590 nach Geltendorf aus dem Starnberger Flügelbahnhof am 09.05.71. Das mächtige Gebäude im Hintergrund ist übrigens Bestandteil des Bundesbahn-Zentralamts (BZA) München, seinerzeit u.a. zuständig für die Entwicklung der modernen Triebfahrzeuge der DB.

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21

Der Altbau des BZA bildet auch den Hintergrund für die Aufnahme der 144 024 vom Bw Garmisch am 09.05.71. Damals hätte ich nicht im Traum daran gedacht, wenige Jahre später in diesen Gebäuden aus beruflichen Gründen ein- und auszugehen.

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22

Nicht oft, aber doch immer wieder "verirrten" sich auch die schweren Güterzugloks der Baureihe E94 bzw. 194 in den Hauptbahnhof. So zum Beispiel am 09.05.71 die Ingolstädter 194 071.

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23

Regelmäßige Gäste im Münchener Hbf waren dagegen die Nürnberger "Edelhirsche" der Baureihe E19 - siehe auch die gleichnamige Galerie zu dieser Baureihe in der Bundesbahnzeit.
Am 09.05.71 war es 119 002, die nach einer bei der Ankunft nicht fotografierbaren Zugleistung den Hauptbahnhof in Richtung Bw verlässt.

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24

Am gleichen Tag war auch die langsamere Schwester der 119 in Gestalt der 118 002 vom Bw Freilassing in München vertreten. Als eine der vier Prototyp-Lokomotiven besitzt die 118 002 ein etwas schmaleres Mittelfenster als die Serienloks.
Mit dem D907 "Tauern - Orient" hat sie einen ziemlich hochwertigen und schweren internationalen Schnellzug am Haken, den sie bis Salzburg zu befördern hat.

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25

Und noch eine dritte Altbau Schnellzuglok vervollständigt den Reigen der "002er" in München Hbf. 116 002 versteckt sich ein wenig hinter ihrer Schwesterlok 116 007, die wie sie am 18.08.72 im Abstelldienst nach Pasing im Einsatz ist.

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26

Im Mai 1977 waren nur noch fünf 116 im Einsatz, hauptsächlich mit Personenzüge rund um Rosenheim. Aber auch München wurde nach wie vor planmäßig angefahren. Am 06.05.77 bricht 116 006 mit dem P4515 zu ihrer genau einstündigen Fahrt nach Rosenheim auf, mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen.

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27

Noch voll im Saft waren dagegen die unverwüstlichen E44, von denen nicht selten drei und mehr Exemplare gleichzeitig im Hauptbahnhof anzutreffen waren. Die drei auf diesem Bild zu sehenden Loks waren zwar alle im Abstelldienst eingesetzt, kamen aber alle aus unterschiedlichen Heimat-Bws: 144 027 vom Bw Garmisch, 144 075 vom Bw Rosenheim und schließlich, im Hintergrund, 144 142 vom Bw Augsburg.
München Hbf, 13.05.77.

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28

Wegen des schlechten Wetters war mir die Freilassinger 194 126 am 06.06.77 nur ein schwarz/weiß Foto wert. Aber immerhin handelt es sich um eine ehemalige "Ostlerin", erkennbar an dem weißen Zierstreifen, den das Bw München Ost einst in Eigenregie bei zahlreichen seiner E44 und E94 angebracht hatte.

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29

Auch am nächsten Tag, dem 07.06.77, herrschte eher suboptimales Wetter in der bayrischen Landeshauptstadt. Ein Beweis-Foto der inzwischen beim Bw Würzburg beheimateten 118 002, dem Prototyp mit dem schmalen Mittelfenster (s. oben), musste aber trotzdem sein.

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30

Bei Aufnahmen in der großen Halle des Münchener Hauptbahnhofs waren die Wetterbedingungen von eher untergeordneter Bedeutung. Auf jeden Fall gab es am 07.06.77 genug Licht, um hier die blau/beige 118 049 (Wür) abzulichten, kurz nachdem sie mit dem D303 aus Nürnberg eingetroffen war.

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31

Auch diese beiden 144 kamen aus unterschiedlichen Heimat-Bws: 144 182 mit Verschleißpufferbohle und SBS39 gehörte zum Bw Augsburg, während 144 098 mit SBS10 in Bw Rosenheim zu Hause war. Die Rosenheimer Lok hatte sich gerade vor den Leerzug aus D513 gesetzt, um ihn ins Wagenwerk nach Pasing zu bringen.

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32

Auf dem Weg zu einer dienstlichen Besprechung im BZA München wurde am Morgen des 06.05.81 noch schnell ein Bild der mit E3231 aus Pleinfeld einfahrenden 118 054 (Wür) gemacht. Auf Neudeutsch sagt man wohl dazu: Ein pre-work-fuzz.

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33

In 9/79 wurden die noch betriebsfähigen 145 des Bw Freiburg an das Bw Rosenheim abgegeben, um hier bis zum Erreichen ihrer Untersuchungsfristen abgefahren zu werden. Damit war seit langer Zeit auch wieder die Baureihe 145, also die E44 mit funktionsfähiger Widerstandsbremse, in München zu sehen. Einen Exoten-Status unter diesen Loks hatte 145 158, die im Zuge einer Unfallausbesserung im AW Bremen auf der rechten Seite eine neue Seitenwand ex BR 194 erhielt, sowie gummigefasste Frontfenster. Das war natürlich auch bei "ohne Sonne" eine Aufnahme wert. München Hbf, 04.06.81.